H-TEC SYSTEMS verkauft weiteren PEM-Elektrolyseur an Wenger Hydrogen

Frank Zimmerman, CFO H-TEC SYSTEMS, und Dr. David Wenger, CEO Wenger Hydrogen GmbH, bei der Vertragsunterzeichnung. (©H-TEC SYSTEMS)

Mit dem PEM-Elektrolyseur des Typs Hydrogen Cube System (HCS) baut H-TEC SYSTEMS seine Marktpräsenz in der Schweiz weiter aus.  

Augsburg, 26.07.2022 – H-TEC SYSTEMS GmbH verkauft einen PEM-Elektrolyseur des Typs HCS an Wenger Hydrogen GmbH und knüpft dabei an eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Vergangenheit an. Wenger Hydrogen ist Generalunternehmer für das Projekt, welches in der Schweiz realisiert wird. Die Anlage soll Ende nächsten Jahres in Betrieb genommen werden.  

Das Hydrogen Cube System eignet sich für Multi-Megawatt PEM-Elektrolyseanlagen und ermöglicht eine stufenweise Erweiterung und Skalierung auf bis zu zehn Megawatt und mehr. Im Projekt von Wenger Hydrogen wandelt die Anlage der H-TEC SYSTEMS mit zwei Megawatt elektrischer Leistung erneuerbare Energie aus Wasserkraft in grünen Wasserstoff um. Pro Tag werden so künftig bis zu 900 Kilogramm grüner Wasserstoff erzeugt, welcher anschließend als emissionsfreier Energieträger für Brennstoffzellen-Fahrzeuge genutzt wird.  

Grüne Wasserstoffproduktion im Multi-Megawatt-Maßstab  

Erst im Frühjahr dieses Jahres hat die H-TEC SYSTEMS ihr Hydrogen Cube System einem breiten Publikum vorgestellt, welches im Wesentlichen auf der bekannten und industriell eingesetzten Technologie des ME450 PEM-Elektrolyseurs basiert.  

Die Konstruktion umfasst eine Trocknungsanlage, mit der die Aufbereitung des Wasserstoffs auf eine Wasserstoffqualität von 5.0 gewährleistet wird. Ohne dieses optionale Trocknungssystem liegt die Qualität bei 3.0, was für viele industrielle Prozesse geeignet ist. Nach der Trocknung kann der Wasserstoff direkt in Brennstoffzellen verwendet werden. Zusätzlich wird das System durch eine Frischwasseraufbereitung sowie eine Wärmeauskopplung ergänzt. Die Wärme wird anschließend in das Wärmenetz eingespeist und sorgt so für eine zusätzliche Ertragsquelle während des Betriebs. Durch die Nutzung der Prozesswärme kann der sehr hohe Systemwirkungsgrad von 74% nochmals signifikant gesteigert werden. Diese Module sind optional und wurden für das entsprechende Projekt mitbestellt. Auch den für die HCS-Anlage passenden Niederspannungstransformator liefert das Wasserstoffunternehmen H-TEC SYSTEMS.  

H-TEC SYSTEMS und Wenger Hydrogen setzen vertrauensvolle Zusammenarbeit fort 

Nach zwei Projekten, die Wenger Hydrogen aktuell mit den Anlagen der H-TEC SYSTEMS realisiert, freut sich Dr. David Wenger, Geschäftsführer der Wenger Hydrogen GmbH an die vertrauensvolle Partnerschaft anzuknüpfen: „Das starke Commitment der gesamten H-TEC für das Projekt war ausschlaggebend für uns. Wir sind nicht nur von der Anlagentechnik überzeugt, sondern auch vom Service-Portfolio, das wichtig ist für die Betreuung der Anlage in der Zukunft. Das Gesamtkonzept hat uns gezeigt, dass wir in der H-TEC SYSTEMS einen sehr guten Partner für unser Projekt gefunden haben. Obwohl es die erste Anlage dieser Art ist, blicken wir sehr positiv in die Zukunft und freuen uns gemeinsam in dieses herausfordernde und zugleich sehr schöne Projekt zu starten.“  

„Wir freuen uns sehr diesen wichtigen Schritt der H-TEC SYSTEMS mit einem Partner wie Wenger Hydrogen zu gehen“, erklärt auch Frank Zimmermann, CFO der H-TEC SYSTEMS GmbH. „Durch die schon erfolgreiche Zusammenarbeit in aktuellen Projekten hat sich eine Vertrauensbeziehung aufgebaut. Die gesamte H-TEC SYSTEMS freut sich auf eine erfolgreiche Projektumsetzung sowie die nachfolgende Betreuung der Anlage durch unsere Serviceleistungen.“ 

Ausbau der Wasserstoff-Produktion in der Schweiz 

Mit dem Projekt treibt H-TEC SYSTEMS die Wasserstoffproduktion in der Schweiz weiter voran. Alexander Detke, Sales Manager bei der H-TEC SYSTEMS GmbH, freut sich, gemeinsam mit Wenger Hydrogen GmbH ein weiteres Projekt in der Schweiz zu realisieren: „Nach mehreren sehr intensiven, technischen und kommerziellen Vorgesprächen sowie persönlichen Treffen, auch mit dem Endkunden, war schnell klar, dass wir die richtigen Partner für dieses Vorhaben sind. Für uns ist dies ein wichtiger Schritt für ein weiteres Leuchtturm-Projekt in der Schweiz.“ 

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